Exkursionen der ANISA 2016

 

3. Exkursion:

Samstag, 11.06.2016

Botanischer Garten in Frankenburg am Hausruck und Biersandkellermuseum in der Kellergröppe (Oberösterreich)

Kaum zu glauben, aber das Wetter spielte auch bei dieser schönen und interessanten Exkursion mit. Unter der Leitung von Frau Mag. Rita Andorfer und Frau Mag. Imma Lachini wurde die Pflanzenwelt im frei zugänglichen botanischen Garten den 14 Exkusionsteilnehmern gezeigt. Blütenpflanzen und Mammutbäume waren botanische Leckerbissen. Danach ging´s weiter nach Raab zum Mittagessen, wo wir unseren Führer für die Besichtigung der "Kellergröppe", einer Kellergasse in einem romantischen Hohlweg. In diesen riesigen, aus dem Sandstein gehauenen Kellern wurden früher Bier und Eis gelagert. Unser Führer verwöhnte uns mit exzellentem Bier und Obstler. Zu Fuß wanderdeten wir zur Wallfahrtskirche "Maria Bründl" mit hochwertigen Votivbildern. Ein Besichtigung von Schloss Zell an der Pram mit wunderschönen barocken Fresken, beendeten diesen uns sicher in bester Erinnerung bleibenden Tag.

 

ANISA Exkursion ins Innviertel. 2016

Teilnehmer im botanischen Garten

 

ANISA Exkursion ins Innviertel. 2016

Blüten erfreuen das Gemüt

 

ANISA Exkursion ins Innviertel. 2016

Ein Denkmal für den Heimatdichter Franz Stelzhammer in der Kellergröppe bei Raab

 

ANISA Exkursion ins Innviertel. 2016

Im Bier- und Eiskeller in der Kellergröppe, einem unbedingt empfehlenswerten Kulturgut

 

ANISA Exkursion ins Innviertel. 2016

Unser Langzeitmitglied Johann Voglmayr und natürlich auch seiner lieben Ehefrau gratulieren wir zur goldenen Hochzeit sehr herzlich!

 

ANISA Exkursion ins Innviertel. 2016

In der Kellergröppe gibt es auch etwas für die Felsbildforscher zu sehen.

 

 

2. Exkursion:

Samstag, 21.05.2016

Felsbilder und Archäologie in Kärnten

Bei schönem Wetter zeigte uns unser Mitglied Axel Huber, ein profunder Kenner der Geschichte Kärntens, Felsbilder und Kulturstätten in und um Millstatt. Unter seiner sachkundigen Führung wandelten wir auf den Spuren der einflussreichen protestantischen Familie Ruess, in der Zeit der Reformation und Gegenreformation. Wir besichtigten zunächst Renaissance-Häuser und die Kirche in St. Paternion sowie die Kirchen in Feistritz. Danach fuhren wir zur sog. "Hundskirche", einer Felsbildstation mit direktem Bezug zum Protestantismus und zur Familie Ruess. Vertreter dieser Familie hinterließen eindrucksvolle Grenzmarken und Inschriftensteine in ihrem ehemaligen Besitz, dem Bauer in Boden, der unser nächstes Ziel war. Auf dem Weg von dort nach Molzbichl zeigte uns Axel Huber noch einen Schalenstein bei Zlam sowie einen prächtigen Grenzstein. Nachdem wir uns in Molzbichl mit köstlichen Kärntner Nudelspezialtäten gestärkt hatten, überraschte uns dieser kleine Ort mit seiner römischen und frühmittelalterlichen Geschichte, die in einem modernen Museum ausgezeichnet präsentiert wird. Den krönenden Abschluss unserer Kulturfahrt bildete Millstatt. Zuerst wurden uns dort von Axel Huber noch die Bauphasen des Klosters Millstatt erklärt und das Museum gezeigt. Ein echtes Highlight dabei waren die Graffiti aus dem 16. Jahrhundert im ehemaligen Karzer des St. Georg-Ritterordens. Tief beeindruckten uns auch die romanischen Reste im Kreuzgang und die Kirche Wir bedanken uns bei Axel Huber für diese wunderbare Exkursion: Franz Mandl, Dr. Herta Mandl-Neumann, Prof. Mag. Eveline und Prof. Mag. Gottfried Bischof.

 

ANISA-Exkursion 2016, Kärnten, Felsbilder und Archäologie

Museum Molzbichl. Figurale Darstellung aus dem 8. Jahrhundert

 

ANISA-Exkursion 2016, Kärnten, Felsbilder und Archäologie

Museum Molzbichl

 

ANISA-Exkursion 2016, Kärnten, Felsbilder und Archäologie

Museum Molzbichl

 

ANISA-Exkursion 2016, Kärnten, Felsbilder und Archäologie

Felsbilder der "Hundskirche"

 

ANISA-Exkursion 2016, Kärnten, Felsbilder und Archäologie

Felsbilder der "Hundskirche": eherne Schlange und Hund

 

ANISA-Exkursion 2016, Kärnten, Felsbilder und Archäologie

Felsbilder der Hundskirche: Initialen, Pentagramm und Kerben

 

ANISA-Exkursion 2016, Kärnten, Felsbilder und Archäologie

Im Hof des Kreuzgangs von Millstatt wurde ein Kunstwerk installiert, das ein Sagenmotiv aufgreift

 

 

1. Exkursion:

Sonntag, 01.05.2015

Alljährlicher Frühjahrsputz des Archäologiepfades auf dem Burgstall, Ramsau am Dachstein, Steiermark

Heuer war unser traditioneller Frühjahrsputz nicht gerade vom Wetter begünstigt. Dennoch ist der Archäologiepfad wieder bestens gesäubert und ein Besuch allen Kulturinteressierten zu empfehlen.

Der einzige Archäologiepfad im Ennstal ist ein kulturelles Highlight, das leider viel zu wenig Beachtung findet. Der Besucher kann einem Rundgang durch eine spätrömische Rückzugssiedlung folgen. Wegzeichen und Erklärungstafeln berichten über das Leben vor beinahe 2000 Jahren. Zum Schutz vor feindlichen Überfällen der beginnenden Völkerwanderungszeit wurde auf dem Burgstall in Rössing-Ramsau eine Fluchtburg errichtet. Ausgrabungen haben reichhaltige Zeugnisse über das Leben in dieser Siedlung zutage gefördert. Reste von Hausmauern und Funde aus dem Alltag belegen eine rege Besiedlung in der späten Römerzeit. Diese unter Denkmalschutz gestellte archäologische Stätte ist vom Gasthof "Burgstaller" zu Fuß in 5 Minuten erreichbar. Der Archäologiepfad führt den Wanderer auf eine nach Süden steil abfallende Rückfallkuppe. Bei freiem Eintritt ist eine Begehung (auf eigene Gefahr) und Besichtigung nahezu das ganze Jahr über möglich. Nach der Besichtigung empfehlen wir eine Einkehr in das Gasthaus, in dem Familie Steiner eine bodenständige Jause anbietet.

Wer es etwas sportlicher haben möchte, dem empfehlen wir den besonders im Frühjahr beeindruckenden Wanderweg vom Rössingtal bei Weißenbach entlang des Luserbaches vorbei am Luserwasserfall. Dieser Weg wurde nach einem Windwurf von Alpenverein, Tourismusverband und ANISA saniert und ist wieder ungehindert begehbar. Nähere Informationen erhalten Sie in den Tourismusbüros oder bei der ANISA, Verein für alpine Forschung (03686-2393).

 

 

Wenn nicht angegeben, alle Fotos von ©Franz Mandl

 

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